Campus IT Consulting GmbH Terms and Conditions

Campus IT Consulting GmbH Karl-Valentin-Str. 17, 82031 Grünwald Geschäftsführer: Anton Atamanovski Amtsgericht München, HRB 240153, USt-IdNr. DE317402293

Allgemeine Geschäftsbedingungen

Campus IT Consulting GmbH, Karl-Valentin-Str. 17, 82031 Grünwald (nachfolgend „Anbieter“)

§ 1 Geltungsbereich

  1. Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge über Webhosting, E-Mail-Hosting, die Registrierung und Verwaltung von Domains sowie damit verbundene Leistungen, die über das Kundenportal account.click2app.io oder auf anderem Weg mit dem Anbieter geschlossen werden.
  2. Das Angebot richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne von § 14 BGB, juristische Personen des öffentlichen Rechts und öffentlich-rechtliche Sondervermögen.
  3. Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Geschäftsbedingungen des Kunden werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, der Anbieter stimmt ihrer Geltung ausdrücklich in Textform zu.

§ 2 Vertragsschluss

  1. Die Darstellung der Produkte im Kundenportal stellt kein bindendes Angebot dar. Mit Abschluss der Bestellung gibt der Kunde ein verbindliches Angebot ab.
  2. Der Vertrag kommt zustande, wenn der Anbieter die Bestellung in Textform bestätigt oder mit der Leistungserbringung beginnt, spätestens mit der Bereitstellung des bestellten Dienstes.
  3. Bei Domainbestellungen kommt der Vertrag über die Domain erst mit der erfolgreichen Registrierung bei der jeweiligen Vergabestelle zustande.

§ 3 Leistungen des Anbieters

  1. Art und Umfang der Leistungen ergeben sich aus der jeweiligen Produktbeschreibung im Kundenportal zum Zeitpunkt der Bestellung.
  2. Der Anbieter betreibt die Dienste auf Servern in Rechenzentren in Deutschland.
  3. Der Anbieter ist bemüht, eine möglichst unterbrechungsfreie Verfügbarkeit der Dienste zu gewährleisten. Ausgenommen sind Zeiten, in denen die Dienste aufgrund von Wartungsarbeiten, Sicherheitsupdates oder aufgrund von Störungen, die nicht im Einflussbereich des Anbieters liegen (z. B. höhere Gewalt, Störungen öffentlicher Netze, Verschulden Dritter), nicht erreichbar sind. Planbare Wartungsarbeiten werden nach Möglichkeit in nutzungsarmen Zeiten durchgeführt und rechtzeitig angekündigt.
  4. Der Anbieter ist berechtigt, Leistungen durch Dritte (Unterauftragnehmer) erbringen zu lassen.
  5. Der Anbieter darf die eingesetzte Software und Technik weiterentwickeln, sofern der vereinbarte Leistungsumfang dadurch nicht wesentlich eingeschränkt wird.

§ 4 Domains

  1. Bei der Registrierung, Verwaltung und Übertragung von Domains wird der Anbieter im Verhältnis zwischen dem Kunden und der jeweiligen Vergabestelle (Registry) bzw. dem Registrar lediglich als Vermittler tätig. Es gelten ergänzend die Vergabebedingungen und Richtlinien der jeweiligen Vergabestelle, bei .de-Domains insbesondere die DENIC-Domainbedingungen und -Domainrichtlinien.
  2. Der Anbieter hat auf die Domainvergabe keinen Einfluss und übernimmt keine Gewähr dafür, dass eine bestellte Domain zugeteilt wird, frei von Rechten Dritter ist oder auf Dauer Bestand hat.
  3. Der Kunde versichert, dass die beantragte Domain und deren Nutzung keine Rechte Dritter (insbesondere Marken-, Namens- und Wettbewerbsrechte) verletzen. Der Kunde ist verpflichtet, korrekte und vollständige Inhaberdaten anzugeben und diese aktuell zu halten.
  4. Inhaber der Domain wird der Kunde bzw. die von ihm benannte Person, soweit nichts anderes vereinbart ist.
  5. Domains verlängern sich automatisch um die jeweilige Mindestlaufzeit der Vergabestelle, sofern sie nicht rechtzeitig gekündigt werden. Für die Kündigung einer Domain gilt § 8 Abs. 3.
  6. Auf Wunsch des Kunden stellt der Anbieter den für einen Providerwechsel erforderlichen Autorisierungscode (Auth-Code) zur Verfügung, sofern alle fälligen Entgelte bezahlt sind.

§ 5 Pflichten des Kunden

  1. Der Kunde ist für die Inhalte, die er über die Dienste des Anbieters speichert, veröffentlicht oder versendet, allein verantwortlich. Er verpflichtet sich, keine Inhalte bereitzustellen, die gegen geltendes Recht, Rechte Dritter oder die guten Sitten verstoßen.
  2. Untersagt sind insbesondere der Versand unverlangter Massen-E-Mails (Spam), Phishing, die Verbreitung von Schadsoftware, Angriffe auf andere Systeme, Portscans sowie der Betrieb von Diensten, die die Stabilität, Sicherheit oder Reputation der Systeme des Anbieters (z. B. der IP-Adressen der Mailserver) beeinträchtigen.
  3. Der Kunde hat seine Zugangsdaten geheim zu halten, sichere Passwörter zu verwenden und den Anbieter unverzüglich zu informieren, wenn er Kenntnis von einem Missbrauch erlangt.
  4. Der Kunde ist verpflichtet, regelmäßig eigene Sicherungskopien seiner Daten und Inhalte anzufertigen. Vom Anbieter durchgeführte Datensicherungen dienen der Wiederherstellung des Systembetriebs und ersetzen keine Datensicherung durch den Kunden.
  5. Der Kunde stellt den Anbieter von allen Ansprüchen Dritter frei, die auf einer rechtswidrigen Nutzung der Dienste durch den Kunden beruhen, einschließlich der angemessenen Kosten der Rechtsverteidigung.

§ 6 Sperrung

  1. Der Anbieter ist berechtigt, Dienste ganz oder teilweise vorübergehend zu sperren, wenn hinreichende Anhaltspunkte für einen Verstoß gegen § 5 vorliegen, insbesondere bei Spamversand, Schadsoftware oder einer Gefährdung der Sicherheit und Stabilität der Systeme.
  2. Der Anbieter ist ferner berechtigt, die Dienste zu sperren, wenn der Kunde mit der Zahlung fälliger Entgelte trotz Mahnung mehr als 14 Tage in Verzug ist.
  3. Der Anbieter wird den Kunden über eine Sperrung und deren Grund unverzüglich informieren. Die Sperrung wird aufgehoben, sobald der Grund entfallen ist. Die Pflicht zur Zahlung der vereinbarten Entgelte bleibt von einer Sperrung unberührt.

§ 7 Preise und Zahlung

  1. Es gelten die zum Zeitpunkt der Bestellung im Kundenportal angegebenen Preise. Alle Preise verstehen sich zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer.
  2. Wiederkehrende Entgelte sind jeweils für den gewählten Abrechnungszeitraum im Voraus fällig. Einmalige Entgelte sind mit Vertragsschluss fällig.
  3. Rechnungen werden elektronisch per E-Mail übermittelt und im Kundenportal bereitgestellt. Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen nach Zugang ohne Abzug zahlbar.
  4. Der Anbieter ist berechtigt, die Preise mit einer Ankündigungsfrist von mindestens sechs Wochen zum Beginn eines neuen Abrechnungszeitraums anzupassen. Erhöhen sich die Entgelte, kann der Kunde den Vertrag zum Zeitpunkt des Wirksamwerdens der Änderung kündigen. Hierauf wird der Anbieter in der Ankündigung hinweisen. Preisänderungen der Vergabestellen für Domains kann der Anbieter in gleicher Höhe weitergeben.

§ 8 Laufzeit und Kündigung

  1. Die Vertragslaufzeit entspricht dem bei der Bestellung gewählten Abrechnungszeitraum. Der Vertrag verlängert sich jeweils um den gleichen Zeitraum, wenn er nicht mit einer Frist von 14 Tagen zum Ende der Laufzeit gekündigt wird.
  2. Die Kündigung bedarf der Textform oder erfolgt über die entsprechende Funktion im Kundenportal.
  3. Domains können mit einer Frist von 30 Tagen zum Ende ihrer jeweiligen Laufzeit gekündigt werden. Bei Kündigung gibt der Kunde an, ob die Domain gelöscht oder zu einem anderen Anbieter übertragen werden soll. Erfolgt keine Angabe bis zum Laufzeitende, ist der Anbieter berechtigt, die Domain bei der Vergabestelle löschen zu lassen.
  4. Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Ein wichtiger Grund liegt für den Anbieter insbesondere vor, wenn der Kunde trotz Abmahnung wiederholt gegen § 5 verstößt oder mit der Zahlung von Entgelten für zwei Abrechnungszeiträume in Verzug ist.
  5. Nach Vertragsende werden die auf den Systemen des Anbieters gespeicherten Daten des Kunden (Webinhalte, Datenbanken, E-Mails) nach Ablauf von 14 Tagen gelöscht. Der Kunde ist dafür verantwortlich, seine Daten vor Vertragsende zu sichern.

§ 9 Haftung

  1. Der Anbieter haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit, nach dem Produkthaftungsgesetz sowie im Umfang einer übernommenen Garantie.
  2. Bei leicht fahrlässiger Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht (Kardinalpflicht) ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt. Wesentliche Vertragspflichten sind solche, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf.
  3. Im Übrigen ist die Haftung für leichte Fahrlässigkeit ausgeschlossen.
  4. Die Haftung für Datenverlust ist auf den typischen Wiederherstellungsaufwand beschränkt, der bei regelmäßiger und gefahrentsprechender Anfertigung von Sicherungskopien durch den Kunden eingetreten wäre.
  5. Die verschuldensunabhängige Haftung für bei Vertragsschluss bereits vorhandene Mängel (§ 536a Abs. 1 Alt. 1 BGB) ist ausgeschlossen.

§ 10 Datenschutz und Auftragsverarbeitung

  1. Der Anbieter verarbeitet personenbezogene Daten des Kunden nach Maßgabe der Datenschutzerklärung.
  2. Soweit der Anbieter im Rahmen der Dienste personenbezogene Daten im Auftrag des Kunden verarbeitet (insbesondere Inhalte von Websites und E-Mail-Postfächern), schließen die Parteien einen Vertrag über Auftragsverarbeitung gemäß Art. 28 DSGVO. Der Anbieter stellt diesen auf Anfrage zur Verfügung.

§ 11 Änderungen dieser AGB

Der Anbieter kann diese AGB mit Wirkung für die Zukunft ändern, soweit dies aus triftigem Grund (z. B. Gesetzesänderungen, geänderte Rechtsprechung, Änderungen der Bedingungen von Vergabestellen) erforderlich ist und der Kunde dadurch nicht unangemessen benachteiligt wird. Änderungen werden dem Kunden mindestens sechs Wochen vor ihrem Wirksamwerden in Textform mitgeteilt. Widerspricht der Kunde nicht innerhalb dieser Frist, gelten die Änderungen als angenommen. Auf diese Folge wird der Anbieter in der Mitteilung gesondert hinweisen.

§ 12 Schlussbestimmungen

  1. Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
  2. Ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus dem Vertragsverhältnis ist München, soweit der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist.
  3. Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.

Stand: 16. Oktober 2026

Top